„Sido – gefolgt von ‚Les vrilles de la vigne‘“ von Colette ist ein autobiografisches Werk, das 1929 veröffentlicht wurde. Das Buch bietet ein intimes Porträt von Colettes Kindheit auf dem Land in Burgund und konzentriert sich dabei auf ihre außergewöhnliche Mutter, Sidonie Landoy, genannt Sido. Durch poetische Prosa beschreibt Colette ihre Familienmitglieder: ihre naturverbundene, unabhängige Mutter; ihren disziplinierten Vater, einen ehemaligen Militärkapitän; sowie ihre lebhaften Geschwister, die sie „die Wilden“ nennt. Diese lyrischen Erinnerungen feiern die Menschen und Landschaften, die ihre Jugend geprägt haben, und verbinden Erinnerungen, Natur sowie die tiefen Bindungen des Familienlebens miteinander.
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