„Russische Literatur“ von Knjas Petr Alexejewitsch Kropotkin ist eine literarische Analyse und kritische Untersuchung der russischen Literatur, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk konzentriert sich in erster Linie auf bedeutende Strömungen und herausragende Persönlichkeiten der russischen Literatur, insbesondere des 19. Jahrhunderts. Der Text betont die einzigartigen Merkmale der russischen literarischen Tradition und weist darauf hin, dass sie sich leidenschaftlich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandersetzt – was einen Spiegel der komplexen Geschichte Russlands darstellt. Am Anfang des Buches erläutert Kropotkin seine Motive für die Behandlung dieses Themas, insbesondere im Kontext, dass die russische Literatur bei westlicher Leserschaft bislang nicht ausführlich übersetzt oder verstanden wurde. Er beschreibt die enge Verbindung zwischen der russischen Literatur und dem sozial-politischen Geschehen des Landes und betont den Einfluss literarischer Persönlichkeiten wie Turgeneff, Puschkin und Tolstoi auf das gesellschaftliche Diskursfeld in Russland. Kropotkin weist außerdem auf die Herausforderungen hin, die mit der Diskussion über eine Literatur verbunden sind, die größtenteils unübersetzt bleibt, aber reiche Quellen origineller Gedanken und künstlerischer Ausdrucksformen darstellt. Er betrachtet die Literatur als ein entscheidendes Mittel, um die russische nationale Identität und ihre Ambitionen zu verstehen.
„Eine Reihe von acht Vorträgen über die russische Literatur des 19. Jahrhunderts … gehalten im März 1901 am Lowell Institute in Boston.