„Die Götter Mexikos“ von Lewis Spence ist ein wissenschaftliches Werk, das sich auf die Religion des alten Mexikos konzentriert und Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Buch untersucht die Mythologie sowie die Gottheiten der Nahua-Völker – insbesondere der aztekischen und chichimeken Kulturen – und unterscheidet diese Glaubensvorstellungen von denen der Maya-Zivilisation weiter südlich. Der Text erörtert die Ursprünge, Eigenschaften und Entwicklung dieser Götter sowie ihre Rituale und kulturelle Bedeutung. Die Einleitung des Buches legt den Grundstein für eine detaillierte Untersuchung der mexikanischen religiösen Überzeugungen und macht deutlich, dass die Besonderheiten der nahuanischen Religion von den allgemeineren Praktiken Mittelamerikas abgegrenzt werden sollen. Spence betont die Komplexität sowie die Entwicklungsgeschichte dieser Götter und erörtert zentrale Themen wie den kultischen Umgang mit Regenwasser sowie die Notwendigkeit von Menschenopfern als Voraussetzung für göttliche Gunst. Er erwähnt verschiedene Gottheiten und weist auf den tiefgreifenden historischen und archäologischen Kontext hin, der erforderlich ist, um diese alten Glaubensvorstellungen vollständig zu verstehen. Durch einen wissenschaftlichen Ansatz versucht Spence, das komplexe Geflecht aus rituellen Praktiken und mythischen Erzählungen aufzudecken, die das spirituelle Leben des präkolumbianischen Mexikos geprägt haben.