„Kühle Luft“ von H. P. Lovecraft ist eine Kurzgeschichte, die im März 1926 verfasst wurde. Ein Erzähler schildert, warum kühle Luft für ihn zu etwas Verabscheuungswürdigem geworden ist – und beginnt dabei mit seiner Ankunft in einer Brownstone-Wohnung in New York City im Jahr 1923. Nach einem Herzinfarkt lernt er seinen Nachbarn im Obergeschoss kennen: Dr. Muñoz, einen brillanten, aber zurückgezogen lebenden Arzt, der besessen davon ist, dem Tod zu widerstehen. Durch ein ausgeklügeltes Kühlsystem bleibt Dr. Muñoz’ Wohnung extrem kalt. Mit der Vertiefung ihrer Freundschaft beobachtet der Erzähler zunehmend seltsames Verhalten seines Nachbarn – bis eines Nachts das Kühlsystem katastrophal versagt.