Les Mémoires d'un Parapluie

Houdetot, Elisabeth Galos, comtesse de, 1841-1925

Über dieses Buch

„Die Memoiren eines Regenschirms“ der Gräfin Elisabeth Galos Houdetot ist ein Kinderroman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er erzählt in Form der witzigen „Memoiren“ eines bewussten Regenschirms von seinen Reisen von einer Hand in die andere und nutzt alltägliche Ereignisse, um Themen wie Güte, Eitelkeit, Armut und Integrität zu beleuchten. Die Leser lernen verschiedene Besitzerinnen kennen – von einer vorsichtigen Schülerin bis hin zu einer kämpfenden Schneiderin – während der Regenschirm die menschlichen Schwächen mit sanftem Humor und moralischer Klarheit beobachtet. Der Beginn der Geschichte schildert die „Geburt“ des Regenschirms in einem Geschäft, seine Zeit unter erfahrenen Regenschirmen sowie seinen Verkauf an eine Mutter als Neujahrsgeschenk für ihre Tochter Marthe. Nachdem er an einen Beamten ausgeliehen wurde, gelangt er schließlich zurück zu Marthe – doch der verschwenderische Bruder von Marthe verursacht durch Glücksspiel und Diebstahl, dass die Familie an einem Gewinnspiel teilnimmt, bei dem der Regenschirm als Preis ausgegeben wird und schließlich von der unvorsichtigen Madeleine gewonnen wird. Später wird er bei einer Guignol-Aufführung vergessen und von Fifine heimlich mitgenommen; schließlich landet er in einem armen Haushalt, stellt sich dort jedoch als zu gefährlich zum Gebrauch heraus und wird verpfändet. Im Mont-de-Piété erlebt der Regenschirm zahlreiche menschliche Unglücke, bevor er schließlich von einem Gebrauchtwarenhändler günstig an Marie verkauft wird – eine hingebungsvolle junge Arbeiterin, die ein Geschenk für ihre Mutter kaufen möchte. Kurz darauf erkrankt die Mutter nach einem demütigenden Vorfall bei der Arbeit, und in der Nacht macht sich Marie mutig alleine auf den Weg, um einen Arzt zu holen – genau dort endet der Auszug des Romans.

Autor
Houdetot, Elisabeth Galos, comtesse de, 1841-1925
Leseniveau
B1 · Mittelstufe
Sprache
Français