Du Kremlin au Pacifique

Ducrocq, Georges, 1874-1927

Über dieses Buch

„Du Kremlin au Pacifique“ von Georges Ducrocq ist ein Reisebericht, der Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Er schildert wahrscheinlich eine Reise von Moskau über Sibirien und Mongolei bis zum Pazifik und verbindet lebendige Beschreibungen der Landschaft mit ethnografischen Einblicken sowie Erlebnissen auf Schiene, Fluss und Straße. Zu erwarten sind Porträts von Pilgern, Emigranten, Soldaten, indigenen Völkern und Grenzstädten – vor dem Hintergrund der Wolga, der Uralberge, der Taiga, Irkutsk, des Baikalsees sowie der Gebiete der Burjaten und Mongolen. Der Beginn des Werkes zeichnet zunächst ein sinnliches Bild von Moskau: seine leidenschaftlichen religiösen Bräuche, die Erinnerungen am tatarischen Herrschaftsschloss sowie die vom Glockenläuten erfüllte Skyline aus den Sparrow Hills. Anschließend beginnt die Reise in Richtung Osten mit dem Transsibirien-Eisenbahnzug – begleitet von einem rauen jungen Konsul, seiner lebensfrohen Frau Katia, ihren Kindern und anderen Reisenden. Der Zug überquert die Wolga und die Uralberge und führt weiter in Richtung der sibirischen Emigranten, der eingesperrten Sträflinge sowie der weiten Steppe. Die Erzählung beschreibt ausführlich die Taiga, Irkutsk und den Baikalsee – Dörfer, nächtliche Überquerungen, Musik und Stürme prägen das alltägliche Leben in Sibirien. Weiter geht es durch die Region Transbaikalien entlang des Amur, begleitet von Siedlern, Soldaten und asiatischen Reisenden – vorbei an treibenden Inseln und hell erleuchteten Nächten. In Khabarovsk, einer militärisch geprägten Stadt an einem großen Flusskreuzungspunkt, tauchen Familienporträts sowie Beschreibungen der einheimischen Goldfischerei auf; der Abschnitt endet mit dem trostlosen Herbst am Unterlauf des Amur und der Lachsfischerei. Schließlich wird die Erzählung durch die Ankunft der Frau eines jungen Offiziers abgeschlossen, der sich dort niederlässt.

Autor
Ducrocq, Georges, 1874-1927
Sprache
Français