„En ballon! Während der Belagerung von Paris“ von Gaston Tissandier ist eine historische Erzählung, die vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts im Kontext des Französisch-Preußischen Krieges und der Belagerung von Paris verfasst wurde. Die Darstellung beschäftigt sich mit der innovativen Nutzung von Ballonen als Mittel der Kommunikation und des Transports in Zeiten Krisen und hebt die Bemühungen verschiedener Personen – darunter auch Tissandier selbst – hervor, die Luftfahrt zu nutzen, um Nachrichten und Versorgungsgüter an die belagerten Pariser zu bringen. Der Beginn des Buches schildert die verzweifelte Situation von Paris unter Belagerung und betont die Entschlossenheit seiner Bürger – auch angesichts überwältigender Schwierigkeiten. Damit wird der dramatische Rahmen für Tissandiers eigene Erfahrungen geschaffen, als er sich darauf vorbereitet, mit einem Ballon Briefe und Proklamationen zu überbringen. Er beschreibt detailliert die Vorbereitungen für seinen Flug, den Zustand des Ballons, die Aufregung und Angst während des Aufstiegs sowie die Beobachtungen, die er während seiner Reise durchführte. Gleichzeitig zeigt er die gefährlichen Aspekte dieser Unternehmung auf – sowohl die technischen Risiken als auch die Bedrohung durch feindliche Truppen – und teilt außerdem seine eigenen Gedanken und Gefühle mit, während er in den Himmel aufsteigt, um die Kommunikationslücke zwischen dem isolierten Paris und der Außenwelt zu überbrücken.