„Großbritannien und der Amerikanische Bürgerkrieg“ von Ephraim Douglass Adams ist eine historische Abhandlung, die vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht, wie sich die öffentliche Meinung in Großbritannien im Zuge des Amerikanischen Bürgerkriegs veränderte, und erörtert die Komplexitäten der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern in dieser turbulenten Zeit. Durch einen kritischen Ansatz hebt der Autor die Motive und Reaktionen britischer Bürger sowie Führungskräfte hervor, als sie mit den Auswirkungen des Konflikts sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene umgingen. Der Einstieg in das Werk macht deutlich, dass es dem Autor darum geht, die britischen Sichtweisen auf den Amerikanischen Bürgerkrieg zu analysieren – wobei er dabei umfangreiche Forschungen an Zeitungen, Zeitschriften und Korrespondenzen aus den Jahren 1860 bis 1865 heranzieht. Adams reflektiert über bedeutende Persönlichkeiten wie Charles Francis Adams, den amerikanischen Botschafter in Großbritannien, und betont die unterschiedlichen Bewertungen der britischen Neutralität während des Krieges. Zudem deutet er an, wie sich das Verständnis der britischen Politik bezüglich der Sklaverei im Laufe der Zeit entwickelte sowie wie historische Beziehungen zu Amerika den zeitgenössischen britischen Denken beeinflussten. Der Text bereitet somit die Grundlage für eine detaillierte Untersuchung sowohl offizieller Politik als auch öffentlicher Meinungen, die die britischen Sichtweisen auf den amerikanischen Konflikt prägten.