"Life in the Medieval University" von Robert S. Rait ist eine historische Darstellung, die im frühen 20. Jahrhundert verfasst wurde. Das Buch befasst sich mit der Gründung, dem Wachstum und der Struktur der Universitäten im Mittelalter und richtet besonderes Augenmerk auf das sich wandelnde Leben der Studenten sowie auf die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Einrichtungen. Es erörtert zentrale Begriffe wie Studentengilden, die Universitätsverfassung und das Verhältnis zwischen Bildungseinrichtungen und dem weiteren gesellschaftlichen Kontext Europas im Mittelalter. Der Anfang dieses Werks führt in die Bedeutung der Universitäten als entscheidende Zentren des Lernens ein und betont insbesondere ihre Rolle in der Gesellschaft, wie sie in Chaucers Darstellungen von Studenten zum Ausdruck kommt. Rait beleuchtet den historischen Kontext der Universitätsgründung und -entwicklung und erkundet Begriffe, die mit diesen Einrichtungen verbunden sind, etwa "Universitas" und "Studium Generale." Es bereitet den Weg für eine detailliertere Untersuchung des Studentenlebens, der Organisation der Universitäten, der alltäglichen Erfahrungen der Gelehrten und der geistigen Strömungen, die diese lebendige Epoche der Bildungsgeschichte prägten und die Rait in den folgenden Kapiteln weiter zu erhellen beabsichtigt.