„Bildung und das höhere Leben“ von John Lancaster Spalding ist ein philosophisches Werk, das Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. In diesem Buch wird der Zweck und die Bedeutung der Bildung jenseits rein akademischer Errungenschaften erörtert; dabei wird die Förderung von Charakter, Idealen und spirituellem Wachstum als wesentlich angesehen. Spalding betont die Bedeutung des Strebens nach höheren Wahrheiten sowie des Lebens für edle Ziele und argumentiert, dass solche Bestrebungen für ein sinnvolles Dasein unerlässlich sind. Der Beginn des Buches setzt den Rahmen, indem über den Weg der Jugend sowie die Bedeutung von Idealen bei der Formung des eigenen Charakters und Schicksals nachgedacht wird. Spalding betont, dass wahre Bildung nicht darin besteht, Wissen anzuhäufen, sondern vielmehr darin, Geist und Seele zu entwickeln, um das Gute und Wahre zu suchen und zu lieben. Er kritisiert die vorherrschenden materialistischen Werte der Gesellschaft und plädiert für eine Bildung, die Menschen mit breiteren spirituellen und moralischen Zielen verbindet – letztendlich fordert er die Leser auf, ihr inneres Leben in Einklang mit ihren intellektuellen Bestrebungen zu kultivieren.