„Die Fälle des Richters Shi“ von Anonymous ist eine Sammlung klassischer chinesischer Kriminalgeschichten, die zur späten Ming-Dynastie verfasst wurden. Die Erzählung dreht sich um den Charakter Shi Gong – einen unparteiischen und klugen Richter, der verschiedene Strafverfahren untersucht und Rätsel löst, die oft sowohl die örtlichen Behörden als auch die Bürger verwirren. Die Geschichten verbinden Elemente sozialer Kritik, moralischer Lehren sowie fesselnder Rätsel und spiegeln die Komplexitäten der Justiz in der alten chinesischen Gesellschaft wider. Der Beginn von „Die Fälle des Richters Shi“ erzählt die Geschichte eines Gelehrten namens Hu Dengju, der vor das Gericht kommt, um den brutalen Mord an seinen Eltern zu melden – deren Köpfe auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Richter Shi übernimmt diesen rätselhaften Fall und beginnt, die Umstände genauer zu untersuchen. Er vermutet, dass es sich um einen Rachemord handelt und nicht um einen einfachen Raubüberfall. Während seiner Ermittlungen träumt Shi Gong von gelben Spatzen und Schweinen, was er als möglichen Hinweis interpretiert. Dies führt zu einer Reihe weiterer Untersuchungen und der Suche nach Verdächtigen – und zeigt dabei Shi Gongs unerschütterliche Entschlossenheit, Gerechtigkeit zu verwirklichen. Die Erzählung schafft eine fesselnde Grundlage für das sich entfaltende mysteriöse Geschehen und deutet auf die Verflechtungen von Macht, Kriminalität und Moral in der alten China hin.