„Die wahre Geschichte von Ah Q“ von Xun Lu ist eine Novelle, die erstmals 1921 bis 1922 als Fortsetzungsroman veröffentlicht wurde. Die Erzählung folgt Ah Q, einem armen Tagelöhner, der eine „methode der seelischen Überlegenheit“ anwendet, um mit ständigen Demütigungen und Misserfolgen zurechtzukommen. Gegenüber den sozial Höhergestellten verachtet er sich selbst, um Erleichterung zu finden; gegenüber den Niedrigergestellten greift er zur Gewalt. Durch Ah Qs tragikomisches Leben wird aufgezeigt, wie die Revolution es nicht schaffte, das ländliche China zu verändern, und zugleich tiefe Schwächen der menschlichen Natur offenbart.