„Die englischen Utilitaristen, Band 2“ von Leslie Stephen ist eine historische Abhandlung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch konzentriert sich hauptsächlich auf bedeutende Persönlichkeiten des Utilitarismus, insbesondere auf James Mill, und untersucht die Entwicklung der utilitaristischen Denkweise sowie deren Anwendung in verschiedenen Reformbewegungen dieser Zeit. Es zeigt außerdem die Wechselwirkung zwischen philosophischen Ideen und praktischen Reformen in politischer Theorie und gesellschaftlichen Strukturen auf. Zu Beginn dieses Bandes stellt Leslie Stephen James Mill vor und erläutert dessen frühes Leben, seine Ausbildung sowie den tiefgreifenden Einfluss, den er auf die Entwicklung der utilitaristischen Philosophie hatte. Mill wird als eine Persönlichkeit dargestellt, die durch ihre schottische Herkunft und ihre Beziehung zu Jeremy Bentham geprägt wurde; von diesem erbte er die Verpflichtung, die Prinzipien des Utilitarismus zu verbreiten und zu fördern. Der einleitende Teil beschreibt Mills Anstrengungen und Ambitionen, geht auf seine frühen Forschungen im Bereich der Theologie ein, die Herausforderungen, denen er bei der Suche nach einer stabilen beruflichen Laufbahn begegnete, sowie seinen späteren Wechsel zum Journalismus und zur Pädagogik – Faktoren, die seine späteren Beiträge zur politischen und sozialen Reform prägten.