„Nueva Plan de Fronteras de la Provincia de Buenos Aires, proyectado en 1816“ des Colonels D. Pedro Andrés García ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch skizziert einen vorgeschlagenen Plan für die Grenzen von Buenos Aires und befasst sich mit der Notwendigkeit von Befestigungen sowie der Aufrechterhaltung einer Bewachung an entscheidenden Punkten der Provinz – was den gesellschaftlich-politischen Kontext der postkolonialen Ära widerspiegelt. Das Hauptthema des Buches dreht sich um Strategien zur Kolonisierung und territorialen Verteidigung gegenüber Einfällen indigener Völker. In dieser detaillierten Darstellung betont García die Bedeutung sicherer Grenzen, um Siedler vor Überfällen der Ureinwohner zu schützen, und erörtert verschiedene geografische sowie strategische Aspekte bei der Gründung neuer Siedlungen. Er entwickelt eine umfassende Vision für die Kolonisierung und betont die Notwendigkeit einer angemessenen Planung – einschließlich der Auswahl fruchtbaren Landes, der Organisation von Gemeinschaften sowie der Einrichtung von Verwaltungsstrukturen. García teilt seine Erfahrungen und Beobachtungen aus seiner Zeit mit indigenen Stämmen mit und betont die Bedeutung sowohl einer militärischen Präsenz als auch diplomatischer Beziehungen für die Stabilität und Entwicklung der Provinz. Das Werk dient als grundlegendes Dokument, das die frühen Bemühungen zur Festlegung und Sicherung der Grenzen von Buenos Aires vor dem Hintergrund der Herausforderungen der territorialen Expansion und der Beziehungen zu den Ureinwohnern veranschaulicht.