„Romance of Roman Villas (The Renaissance)“ von Elizabeth W. Champney ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk beschreibt die prächtigen – heute jedoch oft verfallenen – Villen römischer Kardinäle während der Renaissance und beleuchtet ihren architektonischen Glanz sowie das lebendige Leben, das einst in ihnen stattfand. Besonders viel Raum nimmt Champney den faszinierenden Geschichten rund um diese Villen ein; dabei werden häufig die bedeutenden Persönlichkeiten hervorgehoben, die darin lebten – darunter Künstler und Adlige. Zu Beginn des Buches führt die Autorin in den historischen Kontext der kardinalischen Villen ein und reflektiert darüber nach, wie ihre Pracht im Laufe der Zeit verblasst ist, während sie doch weiterhin einen einzigartigen Charme bewahren. Die ersten Kapitel geben Einblicke in das Leben bedeutender Persönlichkeiten wie Cesare Borgia sowie der leidenschaftlichen und schönen Caterina Sforza – deren Widerstand die dramatischen Konflikte und politischen Intrigen jener Epoche verkörpert. Die Erzählung verwebt historische Fakten mit anschaulichen Beschreibungen der Villen und bereitet so den Boden für eine fesselnde Auseinandersetzung mit Kunst, Romantik und den gesellschaftlichen Strukturen Italiens zur Renaissancezeit.