„Die Veränderung von Tieren und Pflanzen unter Zuchtbedingungen“ von Charles Darwin ist ein zweibändiges Werk, das im Januar 1868 veröffentlicht wurde. Basierend auf dreizehn Jahren an Züchtungsversuchen sowie umfangreicher Korrespondenz liefert Darwin detaillierte Beobachtungen über domestizierte Arten – von Tauben bis hin zu Pflanzen. Das Buch stellt außerdem seine umstrittene Theorie der Vererbung vor, die sogenannte Pangenesen, welche versucht zu erklären, wie Eigenschaften von Eltern auf Nachkommen übergehen. Obwohl Darwin selbst beim Wiederlesen seiner eigenen Texte „Übelkeit verspürte“, legte diese umfassende Studie den Grundstein für das Verständnis der biologischen Vererbung und stellt die Ergebnis jahrelanger, mühsamer Forschungsarbeit dar – weit über sein berühmtes Werk „Die Entstehung der Arten“ hinaus.