„Wissen ist Macht“ von Charles Knight ist eine philosophische Untersuchung der wirtschaftlichen Kräfte, die die moderne Gesellschaft prägen, und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst. Das Werk erörtert die Wechselwirkungen zwischen Arbeit, Kapital und Fähigkeiten und betont, wie Wissen – insbesondere wissenschaftliches Wissen – Einzelpersonen sowie die Gesellschaft als Ganzes stärkt. Es zielt darauf ab, diese Aspekte auf verständliche Weise darzustellen, insbesondere um junge Menschen über die Grundlagen der Politischen Ökonomie aufzuklären. Der Beginn des Buches führt die Idee ein, dass Menschen im Gegensatz zu anderen Tieren aufgrund ihrer umfangreichen Bedürfnisse sowie des offensichtlichen Mangels an natürlichen Überlebensmitteln vor besonderen Herausforderungen stehen. Knight nutzt ein hypothetisches Szenario, um den verzweifelten Zustand eines zivilisierten Menschen zu beschreiben, der in der Wüste ohne Ressourcen und Werkzeuge gestrandet ist – dies verdeutlicht die entscheidende Rolle angesammelten Wissens und Arbeit. Er vergleicht dieses Szenario mit dem des Moskitoindianers, der aufgrund seines Verständnisses für natürliche Ressourcen überlebt, wodurch die Bedeutung einer vorherigen Akkumulation von Wissen und Werkzeugen als Grundlage für produktive Arbeit hervorgehoben wird. Durch diese Beispiele legt Knight den Grundstein für eine umfassendere Diskussion über die Prinzipien der Wohlstandsschaffung sowie über die Notwendigkeit der Bildung für den sozialen Fortschritt.