„Studie der inneren Kultivierung“ des anonymen Autors ist ein antiker philosophischer Text, der zum „Guanzi“ gehört – einer Sammlung verschiedener Schriften, die vermutlich um 350–300 v. Chr. entstanden sind. Er gilt als bedeutendes Werk im Bereich des Daoismus und befasst sich mit dem Konzept der Entwicklung des inneren Selbstes. Der Text erörtert die Kultivierung spiritueller Kräfte und betont die Bedeutung, Herz und Geist in Einklang zu bringen, um ein tieferes Verständnis sowie eine engere Verbindung zum Leben zu erreichen. Inhaltlich dreht sich das Buch um die Praxis der inneren Kultivierung und behandelt Themen wie die Natur von Dao, De, Qi und Essenz. Es erklärt, wie diese Elemente durch Meditation und Selbstregulation kultiviert werden können, und weist den Leser darauf hin, Harmonie und Klarheit in sich selbst zu finden. Der Text beschreibt Methoden zur Beruhigung des Herzens und Geistes und betont die Bedeutung, Störungen wie Liebe, Wut oder Gier nach Profit zu überwinden – schließlich gelten diese als Hindernisse auf dem Weg zu einem wahren und vollständigen Selbstverständnis. Letztendlich dient dieses Werk als Handbuch zur Erreichung persönlichen Friedens und Verständnisses durch die Kultivierung der eigenen inneren Natur.