„Die Geburt der Tragödie oder: Hellenismus und Pessimismus“ von Friedrich Wilhelm Nietzsche ist ein Werk zur Dramatheorie, das 1872 veröffentlicht wurde. Nietzsche stellt eine klare Dichotomie zwischen den dionysischen und apollinischen Kräften vor – Unordnung versus Ordnung – und geht davon aus, dass diese Kräfte die antike griechische Tragödie geprägt haben. Er argumentiert, dass die griechische Tragödie ihre höchste Form der Kunst erreichte, indem sie diese gegensätzlichen Elemente miteinander verband und dem Publikum so die volle menschliche Existenz ermöglichte. Nietzsche verfolgt den Niedergang der Tragödie im Zuge des Rationalismus und deutet an, dass Richard Wagners Opern dieses verloren gegangene Gleichgewicht wiederherstellen könnten.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/The_Birth_of_Tragedy