„Tractatus Logico-Philosophicus“ von Ludwig Wittgenstein ist ein philosophisches Werk, das während des Ersten Weltkriegs verfasst und 1921 veröffentlicht wurde. Dieses streng formulierte Werk versucht, die Beziehung zwischen Sprache und Wirklichkeit zu definieren sowie die Grenzen der Wissenschaft zu bestimmen. Es besteht aus 525 hierarchisch nummerierten Aussagen und enthält sieben Hauptthesen – ohne traditionelle Argumente. Das Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Philosophie des 20. Jahrhunderts, insbesondere auf den logischen Positivismus; Wittgenstein kritisierte jedoch später viele seiner Ideen. Seine berühmte abschließende Aussage befasst sich mit den Grenzen sinnvoller Ausdrucksformen.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Tractatus_Logico-Philosophicus