„A tót atyafiak; A jó palóczok“ von Kálmán Mikszáth ist eine Sammlung von Novellen, die 1881 verfasst wurden. Die Handlung dieser vier Geschichten spielt in den ungarischen Hochländern und folgt einfachen Menschen slowakischer Herkunft – Menschen mit starken moralischen Werten, die sich durch die Höhen und Tiefen des Lebens kämpfen. Von einer komischen Braut, die währenddessen abnimmt, während ihr Verlobter nach Gold sucht, über einen Schäfer, der einen verhängnisvollen Handel abschließt, bis hin zu einem scheinbar kalt wirkenden Musiker mit einem verborgenen goldenen Herzen – Mikszáth porträtiert durchweg gewöhnliche Menschen mit Wärme und Verständnis. Indem er Realismus mit Elementen von Volksmärchen verbindet, offenbaren diese Geschichten hinter ihrer rustikalen Fassade sowohl Tragödie als auch Humor.