„Geschichte der Italiener, Band 03 (von insgesamt 15)“ von Cesare Cantù ist eine historische Abhandlung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieser Band befasst sich mit den kulturellen und literarischen Entwicklungen in Italien, wobei insbesondere das goldene Zeitalter der lateinischen Literatur unter Augustus sowie deren bedeutende Autoren im Mittelpunkt stehen. Das Ziel des Buches ist es, die Entwicklung der italienischen Literatur und der nationalen Identität anhand ihrer Verbindung zu prominenten Persönlichkeiten und historischen Kontexten zu untersuchen. Der Einleitungsteil erläutert das Konzept des „goldenen Zeitalters“ der lateinischen Literatur und verbindet es mit der Herrschaft von Augustus, wobei hervorgehoben wird, wie diese Epoche das kulturelle Bild Italiens prägte. Cantù skizziert zunächst den Wandel Roms von einer militaristischen Gesellschaft zu einer Gesellschaft, die eine raffinierte Kultur entwickelte – insbesondere nach ihren Kontakten mit der griechischen Welt. Er erwähnt frühe römische Dichter und Dramatiker wie Livio Andronico, Ennius und Plautus und zeigt auf, wie ihre Werke zur Entwicklung des römischen Theaters beitrugen und eine Grundlage für spätere literarische Strömungen schufen. Der Text bietet historische Einblicke in die Entstehung des römischen Theaters sowie die Einführung verschiedener Genres und verdeutlicht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Militär, Politik und Kunst in den einflussreichen Epochen Roms.