„Iracema“ von José de Alencar ist ein Roman, der 1865 veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt während der Kolonialzeit Brasiliens und erzählt von einer verbotenen Liebe zwischen Iracema, einer indigenen Frau aus dem Stamm der Tabajara, und Martim, einem portugiesischen Kolonisten, der sich mit den Feinden ihres Volkes verbündet hat. Aus ihrer Beziehung geht Moacir hervor – symbolisch als der erste „wahre“ Brasilianer dargestellt. Durch diese legendäre Geschichte erneuert Alencar die Darstellung der Gründung von Ceará und untersucht den kulturellen sowie rassischen Austausch, der die brasilianische Identität geprägt hat. Dabei verbindet er indigene Traditionen mit europäischer Einflussweise in einer allegorischen Erzählung über die Kolonialisierung.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Iracema