„Eine Geschichte der Magie und der experimentellen Wissenschaft, Band 1“ von Lynn Thorndike ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die Entwicklung sowie die Wechselbeziehungen zwischen Magie und experimenteller Wissenschaft in den ersten dreizehn Jahrhunderten unserer Ära, wobei insbesondere deren Einfluss auf das christliche Denken im Fokus steht. Es zielt darauf ab, die Entwicklungsprozesse dieser Disziplinen zu erhellen und ihre komplexen Verbindungen zu kulturellen und religiösen Praktiken hervorzuheben. Der einleitende Teil des Textes legt die Grundlage für eine umfassende Betrachtung von Magie und experimenteller Wissenschaft und verdeutlicht die Absicht der Autorin, Magie in einem weiten Sinne zu definieren – einschließlich okkulter Künste und Überzeugungen. Thorndike betont die Bedeutung, Magie im Kontext historischen Denkens zu verstehen, und erläutert ihre Ursprünge insbesondere in antiken Kulturen wie Ägypten und Babylon. Er argumentiert, dass eine gemeinsame Untersuchung von Magie und Wissenschaft ein tieferes Verständnis ihrer historischen Zusammenhänge sowie ihres Einflusses ermöglicht. Das einleitende Kapitel skizziert den Umfang und die Methodik des Buches und gibt einen Überblick über die zentralen Themen, die in den folgenden Kapiteln behandelt werden.