La rovina della civiltà antica

Ferrero, Guglielmo, 1871-1942

Über dieses Buch

„La rovina della civiltà antica“ von Guglielmo Ferrero ist eine historische Darstellung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Werk geht dem Niedergang der antiken Zivilisation nach und untersucht bedeutsame Episoden und systemische Versäumnisse, die zu ihrem Untergang beitrugen. Ferrero reflektiert sowohl den historischen Zusammenhang als auch die Implikationen dieses Niedergangs für die zeitgenössische Gesellschaft und deutet an, dass die aus der Vergangenheit gewonnenen Lehren noch immer relevant sind, um Bedrohungen der modernen Zivilisation zu erkennen. Der Beginn dieser Darstellung legt Ferreros Absicht dar, die Ursachen des Niedergangs antiker Zivilisationen zu erkunden, wobei er sich besonders auf die Wandlung des Römischen Reiches von einer mächtigen Gesellschaft zu einer von inneren Unruhen und äußeren Einfällen zerrütteten konzentriert. Er setzt ein, indem er die Vorstellung widerspricht, der Niedergang sei allmählich erfolgt, und stattdessen behauptet, er habe sich nach einer kurzen Phase kraftvollen kulturellen und politischen Bestehens dramatisch vollendet. Anhand von Einsichten in die Struktur der kaiserlichen Autorität kritisiert Ferrero das politische Chaos nach der Ermordung des Kaisers Alexander Severus und erörtert, wie eine zerfallende Aristokratie, die Erosion bürgerlicher Tugend und das Aufkommen rivalisierender Mächte das Fundament des Reiches schwächten und letztlich zu seinem Zerfall beitrugen.

Anmerkungen

Ursprünglich 1919–1920 auf Französisch als Artikel in der „Revue des deux mondes“ erschienen. 1925 von G. Ferreros Sohn Leo ins Italienische übersetzt.

Autor
Ferrero, Guglielmo, 1871-1942
Leseniveau
C1 · Fortgeschritten
Sprache
Italiano