„L’esca del pecat“ von M. Figuerola Aldroféu ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung spielt in Barcelona und thematisiert vermutlich moralische Korruption, soziale Heuchelei sowie die Verwundbarkeit armer Menschen gegenüber räuberischen Eliten. Der Roman folgt Gracieta, einer tugendhaften jungen Schneiderin, und ihrem verwitweten Vater Pau, die von dem charmanten, aber gewalttätigen Dandy Arturo Bosch sowie seinem Handlanger ins Visier genommen werden. Parallel dazu wird die Geschichte der Geliebten Antonia de Roca-viva und eines abgeklärten Marquis erzählt. Zu Beginn des Romans lernen wir Pau, einen gutmütigen Schuster, und seine Tochter Gracieta kennen. Arturo, der sich als wohlhabender Geschäftsmann ausgibt, umgarnt Gracieta. Als sie die Zustimmung ihres Vaters einholt, lehnt Arturo ein einfaches Treffen ab und plant stattdessen gemeinsam mit seinem Komplizen Mala-ánima, Pau in eine Falle zu locken und Gracieta in einer gemieteten Wohnung anzugegriffen. Gracieta wehrt sich, ruft um Hilfe und muss schließlich Arturo beschützen, um ihren Vater zu retten – dieser wird dabei gefangen genommen und verletzt. Anschließend wird Artsuros Doppelleben aufgedeckt: Unter einem falschen Namen lebt er luxuriös, hält Antonia als Geliebte fest und beteiligt sich an einem Versicherungsbetrug, bei dem mit Dynamit beladene Kisten als Waren nach Montevideo getarnt werden. In der Zwischenzeit tratschen ein Marquis und seine Freunde über diese Machenschaften; nachdem Antonia Arturo verlassen hat, verführt der Marquis sie und nimmt sie in sein Haus auf. Gracietas Kollegen und Nachbarn sammeln unter Mithilfe einer Porträtmalerin Hinweise, um Arturo zu finden – gerade als er seinen Betrug abschließt und Rache an Gracieta schwört.