Missing men

Starrett, Vincent, 1886-1974

Über dieses Buch

„Verschwundene Männer“ von Vincent Starrett ist eine Kriminalerzählung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie folgt dem ruhigen und besonnenen Ermittler Lavender bei der Aufklärung einer Reihe rätselhafter Vermisstenfälle in Chicago. Der wahrscheinliche Zusammenhang zwischen diesen Fällen liegt in einem Netzwerk von Verschwundenen, das mit dem Theater, Bühnenidentitäten sowie einem sorgfältig verborgenen Familiengeheimnis zusammenhängt. Als der Bildhändler Peter Vanderdonck, der beliebte Komiker Charles Merritt und schließlich der reiche Cyril Minor nacheinander verschwinden, findet Lavender seltsame Hinweise: ein nahezu ungenutzter Büroraum, Spuren von Schminke an einem Waschbecken, eine Safe sowie eine Zeitungsnotiz über die Schauspielerin Sidney Kane. Er stellt fest, dass Merritt und Vanderdonck dieselbe Person sind – und schließlich auch, dass Cyril Minor beide zugleich ist und ein doppeltes bzw. dreifaches Leben führt, um der Öffentlichkeit zu entgehen, während er heimlich wieder mit seiner ehemaligen Frau Sidney Kane zusammenlebt. Ein verdächtiges Telegramm, das mit „Vater“ statt mit „Papa“ unterzeichnet ist, führt Lavender und Shirleys Tochter zu Kanes Haus in den Vororten – dort wird die Wahrheit aufgedeckt: Sidney Kane ist Shirleys Mutter; sie und Cyril Minor haben sich wieder geheiratet. Cyril Minor, der schwer erkrankt war, erholt sich dort unter dem Vorwand, ein „kranker Bruder“ zu sein. Die Vermisstenfälle entpuppen sich somit als eine Theaterinszenierung – nicht als Verbrechen – und enden mit einer Familienversöhnung.

Autor
Starrett, Vincent, 1886-1974
Leseniveau
A2 · Grundstufe
Sprache
English