„Theismus oder Atheismus: Die große Alternative“ von Chapman Cohen ist eine philosophische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk untersucht den tiefgreifenden Streit zwischen den Überzeugungen des Theismus und des Atheismus und argumentiert, dass das logische Problem nicht nur in der Existenz Gottes liegt, sondern auch in den Konsequenzen des Glaubens an sich. Es zielt darauf ab, traditionelle Argumente für die Existenz Gottes zu hinterfragen, ihre Schwächen aufzuzeigen und die Leser dazu anzuleiten, eine säkulare Sichtweise auf Moral und Existenz zu entwickeln. Zu Beginn des Buches legt Cohen den Kontext seiner Untersuchung des Theismus dar, indem er die Bedeutung des Glaubens an Gott in der heutigen Gesellschaft in Frage stellt. Er argumentiert, dass im Gegensatz zu primitiven Zeiten, in denen natürliche Phänomene oft als Handlungen von Gottheiten interpretiert wurden, moderne Wissenschaften zeigen, dass Naturereignisse unabhängig von religiösen Überzeugungen stattfinden. Cohen betont, dass die frühere Vorstellung von Gott als einer lenkenden Kraft im Universum überholt ist, und weist darauf hin, wie die Idee Gottes soziale Institutionen geprägt hat – mit oft hemmendem Einfluss auf moralischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Durch diese Analyse schafft Cohen einen Rahmen für die Diskussion über die Ursprünge des theistischen Glaubens und bereitet den Weg für eine gründlichere Kritik seiner philosophischen Legitimität.