„Königliche Paläste und Parks Frankreichs“ von Francis Miltoun ist ein historisches Werk, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die reiche Geschichte sowie die romantischen Aspekte der königlichen Parks und Paläste Frankreichs und distanziert sich dabei von herkömmlichen Reiseführern, die sich ausschließlich auf politische Ereignisse konzentrieren. Miltouns Darstellung verspricht, den einzigartigen Charakter der französischen Königsresidenzen zu enthüllen und die Verbindung zwischen Gefühl und Pracht hervorzuheben, die sie von ähnlichen Gebäuden in anderen Ländern unterscheidet. Der Einstieg des Werkes bereitet den Weg für eine aufschlussreiche Reise durch die französische Geschichte, die eng mit ihrer außergewöhnlichen königlichen Architektur verbunden ist. Mit einer Anspielung auf die Nostalgie eines Mönchs auf seiner Pilgerreise reflektiert Miltoun darüber nach, wie wichtige Ereignisse der französischen Geschichte nicht nur in prächtigen städtischen Umgebungen stattfanden, sondern auch auf herrlichen Landgütern und in ihren bewaldeten Landschaften. Er kritisiert die herkömmlichen Weisen der Geschichtsschilderung und plädiert für einen Erzählstil, der das lebendige und oft üppige Leben am Hof einfängt sowie die Leidenschaft für Outdoor-Aktivitäten wie die Jagd hervorhebt. Das einleitende Kapitel setzt einen Tonfall, der die Leser dazu einlädt, die historische und kulturelle Bedeutung der Paläste sowie ihrer umliegenden Gärten zu schätzen – und legt damit den Grundstein für die folgenden Ausführungen.