„A History of Elizabethan Literature“ von George Saintsbury ist eine historische Darstellung der englischen Literaturentwicklung in der elisabethanischen Ära und wurde vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts verfasst. Dieses Werk beschreibt den Fortschritt sowie die Merkmale der Prosa und Dichtung von Beginn der Herrschaft Königin Elisabeth I. bis zum Ende der jakobäischen Periode und beleuchtet zahlreiche Autoren sowie ihren Beitrag zur Literatur dieser Zeit. Der Einstieg des Textes erläutert den Kontext und die Bedeutung der elisabethanischen Literatur; dabei wird insbesondere Tottels „Miscellany“ erwähnt – ein Werk, das den Beginn einer neuen poetischen Ära markierte und die Grundlagen für spätere literarische Innovationen legte. Saintsbury behandelt zentrale Persönlichkeiten wie Sir Thomas Wyatt und Henry Howard, Earl of Surrey, und betont deren Einfluss auf die Entwicklung der englischen Dichtung. Er reflektiert über den Übergang von mittelalterlichen poetischen Konventionen zu einer persönlicheren und introspektiveren Ausdrucksform und hebt hervor, wie klassische Einflüsse mit einzigartigen Merkmalen der elisabethanischen Literatur verschmolzen sind.