„Geschichte des französischen Romans, Band 1“ von George Saintsbury ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die Entwicklung und Bedeutung des französischen Romans und verfolgt seine Wurzeln bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Saintsbury betont den Genuss, der aus der Literatur gezogen werden kann, und versucht darzustellen, wie sich der französische Roman entwickelt hat. Dabei analysiert er bedeutende Autoren und Werke dieser Epoche. Der Einleitungsteil dieses Werkes erläutert die Absichten und Methodik des Autors und hebt einen einzigartigen Ansatz der Literaturgeschichtsforschung hervor, der sowohl bedeutende als auch weniger bekannte Beiträge zum Genre berücksichtigt. Saintsbury beschreibt die Anfänge der Prosaerzählung sowie ihre charakteristischen Merkmale und bezieht sich dabei auf klassische Einflüsse sowie frühe Erzählformen wie die „Heiligenleben“. Zudem erläutert er, wie diese frühen Werke den französischen Roman prägten. Dieser Einstieg bereitet den Weg für eine umfassende Untersuchung der Schlüsselfiguren der französischen Literatur sowie der breiteren kulturellen Kontexte, die zu dieser literarischen Tradition geführt haben.