„Ein Handbuch der Moralphilosophie“ von Andrew P. Peabody ist ein umfassendes Werk über ethische Prinzipien, das Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Buch richtet sich in erster Linie an den Bildungssektor an Hochschulen und weiterführenden Schulen und dient als Leitfaden für die Grundlagen der Moralphilosophie sowie des ethischen Verhaltens. Es geht auf die Natur von Handlungen, Absichten und den dahinterstehenden Motiven ein, die das menschliche Verhalten bestimmen, und befasst sich insbesondere mit Konzepten wie Richtig und Falsch, Pflicht und moralische Verantwortung. Zu Beginn des Buches wird das Thema Handlung erläutert; dabei wird erklärt, dass die Moral einer Handlung durch die dahinterstehende Absicht bestimmt wird. Peabody diskutiert außerdem die Natur des menschlichen Willens und der Freiheit und fragt, ob echte Wahlmöglichkeiten existieren oder ob unsere Absichten von äußeren Faktoren beeinflusst werden. Er betont die Bedeutung des Bewusstseins für unser Verständnis der Moral und weist darauf hin, dass unsere Wahrnehmung von Optionen und ihren Konsequenzen grundlegend für ethische Entscheidungen ist. Dies legt den Grundstein für eine weitere Auseinandersetzung mit der Moralphilosophie im gesamten Werk, da es sich dabei um ein systematisches Rahmenwerk zum Verständnis moralischer Pflichten sowie der Prinzipien handelt, die menschliches Handeln steuern.