„Fanny: estudo“ von Ernesto Feydeau ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung dreht sich um einen Protagonisten, der aufgrund seiner Liebe zu Fanny in einen Zustand emotionaler Unruhe gerät. Fanny ist eine schöne, jedoch scheinbar unerreichbare Frau – verheiratet und Mutter von Kindern. Der Beginn des Romans setzt einen melancholischen und introspektiven Ton, indem er die Verzweiflung und Sehnsucht des Protagonisten beschreibt und damit eine komplexe Beziehung skizziert, die von Sehnsucht, Eifersucht und Opferbereitschaft geprägt ist. Zu Beginn reflektiert der Protagonist über seine isolierte Lebenssituation am Meer und drückt dadurch seinen Wunsch nach Einsamkeit aus – einen Wunsch, der auf Herzschmerz beruht. Er beklagt seine unerwiderte Liebe zu Fanny, beschreibt ihre Schönheit und Sanftheit und zeigt gleichzeitig die Hindernisse auf, die sie voneinander trennen. Offensichtlich voller Verliebtheit schildert er Momente, in denen er zwischen glückseligen Fantasien und schmerzhafter Realität hin- und hergerissen wird. Diese emotionale Komplexität wird noch verstärkt durch seine Selbstwahrnehmung des Schmerzes und der Eifersucht, die mit der Liebe zu einer Person einhergehen, die jemand anderem gehört. Der Beginn des Romans fängt somit auf eindrucksvolle Weise ein Leben voller Sehnsucht und des Leids ein, das mit verbotener Liebe verbunden ist.