„Die Philosophie der Enttäuschung“ von Edgar Saltus ist ein philosophisches Werk, das Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die Themen Pessimismus und Enttäuschung über das Leben und stellt eine Unterscheidung zwischen Menschen dar, die das Leben als an sich angenehm betrachten, und solchen, die seinen Wert in Frage stellen. Es erörtert historische Auffassungen vom Glück, greift auf verschiedene Denker der Vergangenheit zurück und reflektiert über die existenziellen Herausforderungen, mit denen Einzelpersonen konfrontiert sind. Zu Beginn des Werkes beschreibt Saltus die Dichotomie menschlicher Erfahrungen zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit und weist auf das zeitgenössische Auftreten des Pessimismus hin. Er zitiert Ideen antiker griechischer Philosophen, Dichter und anderer literarischer Persönlichkeiten, die Unzufriedenheit oder Verzweiflung über das Dasein zum Ausdruck brachten. Saltus betont das moderne philosophische Klima, das durch die Überzeugung gekennzeichnet ist, dass Glück letztendlich unerreichbar sei, und plädiert für ein Verständnis des Lebens, das auf der Anerkennung seiner inhärenten Leiden sowie der Illusionen von Glück beruht. Der Einstieg des Werkes bereitet den Weg für eine tiefe Auseinandersetzung mit diesen Themen und lädt die Leser ein, über die philosophischen Implikationen der Enttäuschung in ihrem eigenen Leben nachzudenken.