„Ett pennskaft som piga“ von Anton Holtz ist ein vermutlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasstes fiktionales Werk. Das Buch ist eine Antwort auf ein früheres Werk mit dem Titel „En piga bland pigor“, in dem ein Journalist das Leben auf einem Bauernhof aus der Perspektive einer Hausangestellten schilderte. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Verteidigung des Autors gegen die Anschuldigungen des Journalisten, wobei zugleich der Kontrast zwischen seinem Leben als Landwirt und den in den Schriften der Dienstmagd verbreiteten Fehlvorstellungen dargestellt wird. Zu Beginn des Buches schafft der Autor die Grundlage für seine Erwiderung, indem er die ersten vom Journalisten veröffentlichten Artikel erörtert, der sich als Dienstmagd verkleidet hatte, um Einblicke in das Leben auf dem Bauernhof zu gewinnen. Der Autor schildert ausführlich seine Empörung und sein Gefühl der Beleidigung darüber, wie der Journalist ihn und seinen Haushalt dargestellt hat. Bei der Einführung der neuen Dienstmagd Malin, die in seinen Haushalt eintritt, beschreibt er ihre Naivität und ihren Mangel an praktischen Fähigkeiten und stellt sie dem fleißigen und sachkundigen Personal des Bauernhofs gegenüber. Diese einleitende Konstellation bestimmt nicht nur den zentralen Konflikt, sondern deutet auch auf komische Situationen hin, die aus Malins Unfähigkeit entstehen, und legt damit den Grundstein für eine humorvolle Auseinandersetzung mit dem Leben auf dem Bauernhof und den Beziehungen zwischen den sozialen Klassen.
Siehe auch En piga bland pigor, #48961.