„Das Mingjing-Geschichtensammlung“ von Ge Tianming ist eine Sammlung von Rechtsfällen, die Ende der Ming-Dynastie verfasst wurde. Das Werk zeigt verschiedene moralische und ethische Dilemmata, mit denen im rechtlichen Kontext konfrontiert wird – oft in Verbindung mit tragischen oder gewalttätigen Umständen, die die Komplexität der menschlichen Natur und des Rechtsystems verdeutlichen. Jede Geschichte dreht sich um zentrale Themen wie falsche Anschuldigungen, Rache sowie die Konsequenzen von Gier und Begierde. Der Beginn des Buches führt in den ersten Fall ein: Ein reicher Mann namens Kong Yang wird Opfer eines brutalen Mordes, der mit einem Landstreit verbunden ist. Ein Rivale, getrieben vom Wunsch nach Rache, schleicht sich heimlich in Kong Yangs Haus ein, tötet seine ganze Familie und setzt das Gebäude anschließend in Brand. Die komplexe Handlung entfaltet sich, während Beamte den Fall untersuchen und die Hinweise sammeln, die die wahre Geschichte hinter dem Mord, der Täuschung und dem Streben nach Gerechtigkeit aufdecken. Dieser fesselnde Einstieg legt den Ton für eine Reihe von Erzählungen, die die dunkleren Seiten der Menschlichkeit sowie das Streben nach Wahrheit innerhalb eines fehlerhaften Rechtssystems untersuchen.