„Las noches mejicanas“ von Gustave Aimard ist ein historischer Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Handlung spielt vor dem reichen und vielfältigen Hintergrund Mexikos und konzentriert sich hauptsächlich auf die Abenteuer zweier Reisender: des gut bewaffneten Grafen Luis del Saulay und seines Begleiters Oliverio. Sie schildern ihre Erlebnisse während ihrer Reise durch eine Landschaft, die sowohl Schönheit als auch Gefahr birgt, und berühren dabei Themen wie Zivilisation, Reichtum und Abenteuerlust. Zu Beginn des Romans werden die atemberaubenden Landschaften Mexikos vorgestellt – insbesondere die spektakulären Ausblicke auf Las Cumbres – während die beiden Reisenden innehalten, um die Szenerie zu genießen. Während ihrer Fahrt sprechen sie über ihre Reise, und der Graf erklärt, dass er auf dem Weg zu einer von ihren Familien arrangierten Heirat mit einer Frau ist, die er nicht kennt. Ein Gefühl der Bedrohung macht sich breit, als sie die Gefahren dieser Region erkennen – insbesondere angesichts der häufigen Überfälle und Banditentätigkeiten. Dieser Dialog legt den Grundstein für die folgenden Spannungen und Abenteuer und deutet bereits auf das Verflechten persönlicher und politischer Konflikte in der weiteren Handlung hin.