„Neue Geschichten von den Hügeln“ von Rudyard Kipling ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurden. Die Werke enthalten verschiedene Erzählungen, die oft in Indien angesiedelt sind und Themen wie Liebe, kulturelle Konflikte und zwischenmenschliche Beziehungen aus der Perspektive der britischen Kolonialherrschaft behandeln. Eine zentrale Figur ist Lispeth – ein schönes junges Mädchen von den Hügeln, das zum Christentum konvertiert und durch ihre Liebe zu einem Engländer turbulente Emotionen erlebt. Die Erzählungen beginnen mit der Geschichte von Lispeth, der Tochter eines Paares von den Hügeln. Nach dem Tod ihrer Eltern an Cholera wächst sie in einer Missionsstation auf und wird zu einer liebenswerten, frommen jungen Frau. Ihr Leben nimmt eine Wendung, als sie während eines langen Spaziergangs auf einen verletzten Engländer stößt; sie bringt ihn in die Missionsstation, um sich um seine Genesung zu kümmern, und erklärt ihre Absicht, ihn zu heiraten. Als sie jedoch erfährt, dass er bereits in England verlobt ist, wird ihre Zukunft ungewiss – was dazu führt, dass sie schließlich ihre englische Identität aufgibt und nach Hause zurückkehrt, als ihr klar wird, dass er nicht zurückkommen wird. Diese Geschichte legt den Ton für Kiplings Betrachtungen von Identität, Liebe und Verlust vor dem Hintergrund des kolonialen Indiens.