„Nuvele“ von I. L. Caragiale ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Die in den ersten Geschichten angesprochenen Themen deuten auf eine Mischung aus Romantik und sozialer Satire hin; sie beschäftigen sich mit dem Leben sowie dem inneren Wesen verschiedener Charaktere – insbesondere eines jungen Seminaristen namens Niță. Die Erzählungen gehen vermutlich auf die Komplexitäten menschlicher Emotionen und Beziehungen ein, wobei besonders Ambition, Zuneigung und persönliche Konflikte im Mittelpunkt stehen. Der Beginn von „Nuvele“ stellt uns Niță vor: einen jungen Mann, der in Bukarest sein Studium beginnt – ermutigt dabei von einer liebevollen, aber traurigen Mutter. Während seines Studiums wird die Monotonie durch eine unerwartete romantische Begegnung unterbrochen; diese weckt in ihm leidenschaftliche Sehnsüchte. Die Erzählung konzentriert sich auf die zunehmend intensiver werdenden Gefühle des Seminaristen, als er einen mysteriösen Brief von einer Frau erhält – dieser führt zu einer Reihe introspektiver Überlegungen zum Thema Liebe und Verlangen. Caragiales Prosa fängt Nițás widersprüchliche Gefühle – Eifer und Angst zugleich – während seiner aufregenden Reise durch die Welt der Jugendliebe und Träume ein, die sich mit den Realitäten seines Lebens verflechten.