„Das Leben der Heuschrecke“ von Jean-Henri Fabre ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem späten 19. Jahrhundert. Dieses Werk untersucht die Biologie und das Verhalten von Heuschrecken sowie verwandten Insekten und beleuchtet dabei ihre faszinierenden Lebenszyklen, ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt sowie den um sie herum entstandenen Volksglauben. Fabre legt besonderen Wert auf empirische Beobachtungen und bietet eine detaillierte Betrachtung der natürlichen Welt aus der Perspektive der Entomologie. Zu Beginn des Werkes wird die Fabel von der Zikade und der Ameise erzählt, um gängige Missverständnisse über diese Insekten zu widerlegen. Fabre kritisiert dabei die traditionelle Darstellung der Zikade als leichtsinniges „Sängerin“, das aufgrund mangelnder Voraussicht leidet; stattdessen betont er, dass es in Wirklichkeit die Ameise sei, die stiehlt, während die Zikade Gastfreundschaft bietet. Diese einleitende Passage bereitet den Weg für eine tiefergehende Untersuchung des Lebens dieser Insekten und verbindet anekdotische Beobachtungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen – insbesondere bei der Betrachtung der faszinierenden Metamorphose der Zikade sowie ihrer Rolle im Ökosystem.
„Essays, die im Band „Souvenirs entomologiques“ verstreut sind.“ Einige der Kapitel sind bereits erschienen – teilweise unter anderen Titeln, teilweise in gekürzter Form – in einer interessanten Sammlung, die aus den „Souvenirs entomologiques“ ausgehoben und von Herrn Bernard Miall unter dem Titel „Sozialleben in der Insektenwelt“ übersetzt wurde. Vgl. Anmerkung des Übersetzers.