„Der letzte Drache“ von Dan Totheroh ist ein Kinderfantasyroman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Geschichte folgt den Geschwistern Jonathan, Janet Jane und Peter Baxter sowie ihrer mutigen Großmutter und zwei Hunden, als sie sich mit einem sanften, blauäugigen Drachen anfreunden – dem letzten seinesgleichen – und auf seinem Rücken in die Dunkelzeit reiten. Ziel der Reise ist es, die verzauberte Prinzessin Silberzehen vor dem rivalisierenden Drachen Dallahan zu retten; dabei werden sie von einem stacheligen Höhlenzwerg namens Crubby unterstützt. Zu Beginn des Romans spielen die Baxter-Kinder auf einer Wiese neben einem geheimnisvollen Wald Arthur-Ritter-Spiele, als der sechsjährige Peter in eine Höhle gerät und dort einen freundlichen grünen Drachen weckt, der sich selbst als den letzten seiner Art bezeichnet. Nachdem die Kinder ihm vertrauen gelernt haben – und ihre Großmutter ihn willkommen heißt – versucht ihre Mutter, ihn zu vertreiben; ihr Vater kann ihn jedoch überhaupt nicht sehen. Vor Tagesanbruch klopft der Drache an das Fenster des Kinderzimmers und nimmt Jonathan, Janet Jane, Peter, die Hunde sowie die Großmutter (die in ihrem Schaukelstuhl herabschwebt) mit auf eine rasante Reise „rückwärts“ durch die Geschichte. Sie passieren verschiedene Szenen aus der Vergangenheit, erreichen einen Vulkan, wo der Drache „Feuer essen“ kann, und kehren schließlich in seine riesige Höhle zurück – dort treffen sie auf den kleinen, herrschsüchtigen Crubby. Er verrät ihnen, dass die verzauberte Prinzessin Silberzehen entführt wurde, woraufhin der Drache ihre ganze Vergangenheit erzählt: von ihren silberbeschichteten Zehen über einen Zauber einer Hexe bis hin zu ihrer Flucht inmitten eines Sturms. Als sie erfahren, dass der Entführer der irische Drache Dallahan ist, beschließen die Kinder, sie zu retten. Sie eilen zu einem Rüstmeister an der königlichen Straße – dort erhalten Großmutter, die Kinder und sogar die Hunde Rüstungen sowie Schwerter, und so beginnt ihre abenteuerliche Reise.