Vintermyren : berättelse

Väring, Astrid, 1892-1978

Über dieses Buch

„Vintermyren: Eine Erzählung“ von Astrid Väring ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er schildert den Weg eines jungen Landarbeiters namens Mats Jonsson, der zwischen dem Drang seiner Heimat und den harten Lebensbedingungen einer nordschwedischen Stadt hin- und hergerissen wird – auf der Suche nach Bildung, Würde und Gerechtigkeit. Seine inneren Kämpfe – um die Liebe zu Anna-Greta, die inzwischen verheiratet ist, sowie gegen den Einfluss des reichen Gönners Grubb – werden neben lebhaften Beschreibungen der Landschaft, des Volksklosters und der sozialen Hierarchie dargestellt. Der Roman beginnt damit, dass Mats durch die tauenden Straßen stapft und an den Frühling sowie das „wintere Sumpfgebiet“ denkt – dessen mythische Bedeutung seine eigenen Verführungen und Sehnsüchte widerspiegelt. Er wohnt bei dem schweigsamen Fischer Öberg, lernt in der armen Schule mit anderen Kindern und wird von ihnen verspottet; privat jedoch beschäftigt er sich intensiv mit Büchern, Zahlen und alten Gebetstexten auf der Suche nach Wahrheit. Erinnerungen an Anna-Greta sowie fiebrige nächtliche Visionen drohen ihn zu überwältigen – doch er widersteht ihnen durch Gebet und Entschlossenheit. Als ihm schließlich eine begehrte kostenlose Stelle an der elitären Stadtsschule angeboten wird – finanziert von Grubb, dem Händler, den er für den Ruin seiner Familie verantwortlich macht – lehnt er ab, um nicht einem Feind in Schuld zu stehen. Stattdessen beschließt er, ehrliches Arbeit zu finden und einen gerechteren Weg zur Gerechtigkeit einzuschlagen. Der Roman endet mit Gesprächen in der Stadt über die Entwässerung des gefährlichen Sumpfgebiets – ein Thema, das Mats’ persönlichen Kampf gegen die Kräfte widerspiegelt, die sein Leben beeinflussen.

Autor
Väring, Astrid, 1892-1978
Leseniveau
A2 · Grundstufe
Sprache
Svenska