„Sally in ihrem Pelzmantel“ von Eliza Orne White ist ein Kinderbuch, das Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Geschichte handelt von zwei verwaiseten Zwillingskätzchen – der sensiblen und flinken Sally und ihrem selbstbewussten Bruder Oxford Gray, Junior –, die bei freundlichen Menschen ein Zuhause finden und dabei kleine Abenteuer im Innen- und Außenbereich erleben. Das Buch ist warmherzig, humorvoll und enthält auch Gedichte; es thematisiert alltägliche Wunder, Freundschaft sowie die Vorzüge – und Herausforderungen – des Lebens als Haustierkatze. Zu Beginn wird die schwierige Situation der Kätzchen sowie ihre Rettung beschrieben: Nachdem sie hungrig umherirrt waren, wurden sie von einem Nachbarn entdeckt, in das graue Haus auf dem Hügel gebracht und dort von Elvira, Miss Harvey und zunächst widerwillig auch von Miss Winifred aufgenommen. In ihrem neuen Zuhause verursachen die Kätzchen kleine Unfälle (ein umgestürzter Kerzenständer, das alarmierende Läuten einer Uhr), erhalten wertvolle „Katzenminze-Mäuse“ und beobachten von gemütlichen Fenstern aus ihre erste Schneesturm. Ein streunender Rivale namens Peter gerät mit Oxford in Streit und schleicht sich während eines Schneesturms ins Haus; außerdem fasziniert Sally ein neues „Wunder“ – der Lautsprecher des Radios. Zu Neujahr beschließt Sally, endlich einen Mäusefang zu wagen – und schafft es tatsächlich, nur um dass Oxford den Mäusen im letzten Moment wieder wegschlägt. Diese frühen Kapitel zeichnen ein sanftes, episodisches Bild vom Leben junger Katzen: Alltagsroutinen, saisonale Veränderungen, kleine Triumphe und Rückschläge – alles kulminiert schließlich in der Spannung, die durch den Hund eines Nachbarn namens Spot entsteht.