„Dead Men’s Shoes, Band 1 (von 3)“ von M. E. Braddon ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Es handelt sich um eine Sensationsgeschichte über Armut, Ambition und Erbschaft, deren Handlung um Sibyl Faunthorpe und ihre impulsive Heirat mit Alexis Secretan kreist. Der plötzliche Rückkehr ihres äußerst reichen Onkels Stephen Trenchard bietet ihnen einen gefährlichen, aber vermeintlich schnellen Weg zum Wohlstand in der Kleinstadt- sowie Londoner Gesellschaft. Der Roman beginnt damit, dass Sibyl heimlich mit Alexis verheiratet ist und unter dem Namen Mrs. Stanmore in einer heruntergekommenen Unterkunft in Chelsea lebt. Plötzlich erhält sie die Nachricht, dass ihr reicher Onkel Stephen zurückgekehrt ist und ihre Schwester Marion bevorzugt. Sibyl und Alexis leiden unter großer Armut; Alexis’ Versuche, Geld zu beschaffen, werden von ihrer weltlichen Tante abgewiesen – doch ein armer Freund namens Richard Plowden hilft ihnen großzügig und bietet zudem eine Anstellung als Büroangestellte. Als Alexis endlich Hoffnung schöpft, stellt er fest, dass Sibyl verschwunden ist und hinterlassen hat, dass sie ihn frei lässt und wieder ihren Geburtsnamen annimmt, um durch die Gunst ihres Onkels bessere Chancen zu ergreifen. Die Erzählung wechselt anschließend in Sibyls Tagebuch und folgt ihrem Leben als Gouvernante, ihrer heimlichen Beziehung zu Alexis sowie dem Schatten des alten Streits zwischen den Familien Trenchard und Secretan. Schließlich zeigt sich ihre Entschlossenheit, trotz der Verlockung des Reichtums ihres Onkels leise zu fliehen.