„Geschichte der Wissenschaft – Band 2“ von Henry Smith Williams und Edward H. Williams ist eine historische Abhandlung aus dem frühen 20. Jahrhundert, die die Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens und der Entdeckungen vom Niedergang des Römischen Reiches bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts untersucht. Dieser Band legt besonderen Wert auf den Übergang von der Antike über das Mittelalter hin zu den Anfängen der modernen Wissenschaft und behandelt bedeutende wissenschaftliche Persönlichkeiten sowie Theorien, die unser Verständnis der natürlichen Welt geprägt haben – darunter die Werke von Kopernikus, Galileo und Newton. Zu Beginn des Bandes erörtern die Autoren die Herausforderungen, den wissenschaftlichen Fortschritt über einen so langen Zeitraum zusammenzufassen, ohne dabei weder chronologische noch thematische Kohärenz zu verlieren. Sie führen außerdem das Konzept eines „dunklen Zeitalters“ ein, in dem originelle wissenschaftliche Forschung weitgehend fehlte – hauptsächlich aufgrund der Dominanz kirchlicher Denkweisen und wirtschaftlicher Stagnation. Durch die Betrachtung der mittelalterlichen Wissenschaft heben sie sowohl den Stillstand in Westeuropa als auch die Fortschritte im arabischen Raum hervor; dort bewahrten Gelehrte das griechische Wissen auf und erweiterten es, was später wichtige wissenschaftliche Durchbrüche in Europa ermöglichte. Diese einleitenden Überlegungen bilden die Grundlage für eine detaillierte Untersuchung bedeutender wissenschaftlicher Theorien sowie ihres Entwicklungskontextes in den folgenden Kapiteln.
Volume 2: The beginnings of modern science