„Die Prosa der zweiten afrikaanssprachigen Bewegung“ von P. C. Schoonees ist eine wissenschaftliche Dissertation, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk untersucht die literarischen Entwicklungen während der zweiten afrikaanssprachigen Bewegung und beschreibt detailliert die Entwicklung der afrikaanssprachigen Literatur sowie ihre kulturelle Bedeutung in Südafrika. Wahrscheinlich werden darin bedeutende Autoren, zentrale literarische Werke sowie die gesellschaftlichen Kontexte erörtert, die diese literarische Wiedergeburt mitgeprägt haben. Der Einleitungsteil der Dissertation gibt einen historischen Überblick über die erste afrikaanssprachige Bewegung und hebt ihre Errungenschaften sowie Herausforderungen bei der Förderung der afrikaanssprachigen Schriftlichkeit hervor. Schoonees betont die wichtige Grundlage, die frühere Autoren gelegt haben, und setzt sich für die afrikaanssprachige Literatur ein. Er weist darauf hin, wie das gesellschaftlich-politische Umfeld – insbesondere der Hintergrund der Burenkriege – zu einer Wiederbelebung des nationalen Bewusstseins unter den Afrikanern beigetragen hat. Damit bereitet er den Boden für die zweite afrikaanssprachige Bewegung, die nicht nur durch eine erneute Betonung der Sprache, sondern auch durch das Streben nach kultureller Identität und künstlerischer Ausdrucksweise gekennzeichnet war – insbesondere von Seiten jüngerer Generationen, die ihre eigene Einzigartigkeit durch Literatur und Kunst zum Ausdruck bringen wollten.