„Trekkerswee“ von Totius ist eine poetische Erzählung, die das Leben und die Herausforderungen der frühen südafrikanischen Siedler widerspiegelt – insbesondere die Erfahrungen einer Familie während der entscheidenden Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dieses literarische Werk zeichnet die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen nach, die die Region prägten, wobei insbesondere die Entdeckung von Gold und deren Auswirkungen auf die Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Das Thema des Buches dreht sich um Themen wie Siedlung, Liebe, Verlust sowie die tiefgreifenden Veränderungen, die durch äußere Einflüsse wie den Buren-Krieg hervorgerufen wurden. Die Erzählung ist in drei Hauptteile gegliedert und schildert detailliert das Leben von Gert, Dina und Willem. Zunächst wird ihr einfaches ländliches Leben beschrieben; dabei wird die enge Beziehung zwischen Willem und Dina hervorgehoben, die schließlich heiraten. Doch als Johannesburg aufgrund der Goldfunde entsteht, stehen die Paare vor Herausforderungen, die durch den Reiz des neu gewonnenen Reichtums hervorgerufen werden – was zu Verführung und Tragödie führt. Letztendlich wird die Geschichte im historischen Kontext des Buren-Krieges sowie der Entstehung des modernen Südafrikas erzählt und zeigt, welche emotionalen Belastungen Krieg und Veränderung für die Familien mit sich bringen. Totius spinnt eine bewegende Geschichte, die Themen wie Nostalgie, Erbe und existenzielle Dilemmata der Menschen inmitten rascher gesellschaftlicher Umwälzungen aufgreift.