„Colleges in America“ von John Marshall Barker ist ein pädagogisches Werk, das Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Buch gibt einen Überblick über die Entwicklung, Funktionen und Bedeutung amerikanischer Colleges und erläutert deren historischen Kontext sowie ihre Entstehung aus frühen Bildungseinrichtungen. Der Autor stützt sich auf eigene Beobachtungen sowie verschiedene wissenschaftliche Quellen, um darzustellen, wie diese Colleges die Werte der christlichen Erziehung widerspiegeln und zum moralischen und intellektuellen Fortschritt der Gesellschaft beitragen. Zu Beginn des Buches werden die historischen Wurzeln der Hochschulbildung skizziert – sie reichen bis in die Antike zurück – und ihre Entwicklung im Kontext europäischer Universitäten erörtert. Barker betont die entscheidende Rolle, die das Christentum bei der Gestaltung pädagogischer Praktiken gespielt hat, insbesondere bei der Gründung früher amerikanischer Colleges wie Harvard, Yale und William & Mary. Der Autor zeichnet außerdem ein Bild von Kolonisten, die danach strebten, Institutionen zu schaffen, die nicht nur akademisches Wissen fördern, sondern auch moralische Integrität und bürgerliches Engagement fördern sollten; die Gründung dieser Colleges wird dabei als Reaktion auf den Bedarf an gebildeten Führungskräften in einer neuen Nation interpretiert.