„Die Radiologie und der Krieg“ von Marie Curie ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Werk befasst sich mit der entscheidenden Rolle, die die Radiologie – insbesondere die Anwendung von Röntgenstrahlen – in der Kriegsmedizin spielte, insbesondere bei der Diagnose und Behandlung von Verletzungen von Soldaten. Curies Erfahrungen und Beiträge während des Krieges verdeutlichen die Fortschritte in der medizinischen Bildgebungstechnologie sowie deren Anwendung in Notfallsituationen. Der Einstieg des Textes erläutert die Bedeutung der 1895 erfundenen Röntgenstrahlen und ihre Entwicklung als medizinisches Diagnosetool, das die Untersuchung von Verletzten auf dem Schlachtfeld revolutionierte. Marie Curie schildert außerdem ihren eigenen Beitrag zur Organisation und Umsetzung radiologischer Dienste, um den dringenden Bedarf an medizinischer Bildgebung während des Krieges zu decken. Der Beginn des Textes beschreibt die Entwicklung tragbarer Radiologiegeräte, die Ausbildung des Personals sowie die logistischen Herausforderungen bei der Behandlung verwundeter Soldaten und legt damit den Grundstein für eine Untersuchung sowohl der technischen als auch der praktischen Aspekte der Radiologie im medizinischen Kriegsführungsbereich.