„La Quimera“ von Emilia Pardo Bazán ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk thematisiert Themen der sozialen Satire sowie die inneren Konflikte von Individuen im Widerstand gegen gesellschaftliche Erwartungen – insbesondere anhand der Erfahrungen der Hauptfigur Silvio Lago, eines Künstlers, der mit seinen künstlerischen Ambitionen und den Fesseln der materiellen Welt kämpft. Zu Beginn des Romans bietet die Autorin einen Prolog, in dem sie die Natur der Satire sowie die Ungleichheiten zwischen den sozialen Schichten erörtert und damit auf eine tiefere Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen anspielt. Anschließend lernen wir Silvio Lago kennen – er kommt in die Stadt Alborada, auf der Suche nach Verbundenheit und einem Lebenszweck. Durch Begegnungen mit verschiedenen Personen, darunter seine Verwandten und eine Baronin, wird Silvios innerer Konflikt zwischen seinen künstlerischen Ambitionen und dem Reiz eines alltäglichen Lebens deutlich. Die Erzählung bietet die Grundlage dafür, dass Silvio seine eigenen Wünsche inmitten der widersprüchlichen Begierden seiner Umgebung erkundet – und verspricht somit eine reiche Auseinandersetzung mit menschlichen Erfahrungen sowie künstlerischen Sehnsüchten.